Die tiergestützte Arbeit mit Hund ist ein ergänzendes, bedarfsorientiertes Angebot innerhalb unserer pädagogischen Arbeit. Sie wird individuell und situativ in den jeweiligen Hilfeprozess eingebunden und orientiert sich an den Ressourcen, Interessen und dem emotionalen Entwicklungsstand der Jugendlichen.
Im Kontakt mit dem Hund erleben junge Menschen Beziehung auf einer klaren, wertfreien und verlässlichen Ebene. Hunde reagieren unmittelbar und authentisch auf Stimmungen und Verhalten, wodurch Selbstwahrnehmung, Empathie sowie emotionale Regulation gefördert werden können. Gerade für Jugendliche mit Bindungs- oder Vertrauensschwierigkeiten bietet die Arbeit mit dem Hund einen niedrigschwelligen Zugang zu Beziehung, Kommunikation und Nähe.